Miteinander sichtbar – Empowerment & Dialog für junge LGBTQ+ Menschen und ihre Familien
Das Projekt „Miteinander sichtbar“ knüpft an eine erfolgreiche Informations- und Vernetzungsreihe für ukrainische LGBTQ+ Geflüchtete in Düsseldorf an. Es erweitert diesen Ansatz um Familienarbeit, politische Bildung und Empowerment, um junge queere Menschen mit ukrainischem und postsowjetischem Hintergrund sowie ihre Angehörigen zu stärken.
Ziele
Abbau von Vorurteilen, Diskriminierungsängsten und Stigmatisierung innerhalb migrantischer Communities
Stärkung von Selbstbestimmung, Sichtbarkeit und gesellschaftlicher Teilhabe junger LGBTQ+ Personen
Förderung von Akzeptanz, Dialog und gegenseitigem Verständnis in den Familien
Sensibilisierung migrantischer Organisationen für Vielfalt, Menschenrechte und Demokratie
Zielgruppen
Junge LGBTQ+ Menschen im Alter von 15–30 Jahren mit ukrainischem oder postsowjetischem Migrationshintergrund
Eltern und Angehörige, die Unterstützung beim Umgang mit Coming-out und Identitätsfragen brauchen
Engagierte Personen aus migrantischen Selbstorganisationen, die in den Bereichen Vielfalt, Integration und Demokratie aktiv sind
Methoden / Aktivitäten
Interaktive Workshops und Gruppentrainings zu Identität, Vielfalt, Menschenrechten, Demokratie und Medienkompetenz
Mentoringprogramm (1:1-Begleitung) für junge Engagierte
Elternarbeit: moderierte Gesprächsrunden, Aufklärung zu LSBTIQ*-Themen, psychologische Unterstützung
Dialogformate wie World-Café und Begegnungsabende zwischen Generationen und Communities
Social-Media-Kampagne zur Sichtbarmachung und Ansprache neuer Zielgruppen
Zeitrahmen
01.02.2026 – 31.12.2026, Region Düsseldorf (Nordrhein-Westfalen)
Erwartete Wirkung
Das Projekt stärkt Demokratie, Vielfalt und Inklusion, indem es jungen queeren Menschen und ihren Familien ermöglicht, aktiv an gesellschaftlichen Prozessen teilzunehmen. Es fördert den intergenerationellen Dialog, sensibilisiert migrantische Communities und macht Düsseldorf zu einer Modellregion für queer-inklusive, interkulturelle Jugendarbeit.
Projektkoordination:
Olga Dudko
Konstantin Dudko
Olesia Filatova
Am 11. Juli fand der Workshop „Von Angst zu Akzeptanz: Queere Familien auf der Leinwand und im Leben“ statt — eine Begegnung, die zu einem wichtigen Raum für Offenheit, Unterstützung und tiefgehende Gespräche wurde.
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